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Terminservicestellen starten am 23. Januar 2016

Für die ab dem 23. Januar 2016 gesetzlich vorgeschriebenen Terminservicestellen zur schnelleren Terminvergabe bei Fachärzten haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband die notwendige Vereinbarung getroffen. Damit ist der Rahmen abgesteckt, in dem die Kassenärztlichen Vereinigungen in den Regionen nun ihren gesetzlichen Auftrag umzusetzen haben. Notwendig geworden ist diese gesetzliche Regelung, weil Versicherte immer noch zu oft lange auf einen Termin warten müssen.

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Brailleschrift wichtig für Inklusion

Leipzig (kobinet) Am 4. Januar 1809 wurde Louis-Braille geboren, der 1825 ein Alphabet für blinde Menschen entwickelte, mit dem sie an der Schriftsprache sehender Menschen teilhaben können. Sein tastbares Punktschriftsystem ist Basis für Informations- und Literaturangebote, wie sie heute von blinden LeserInnen genutzt werden. Darauf hat die Deutsche Zentralbücherei für Blinde (DZB) in Leipzig anlässlich des heutigen Welt-Braille-Tages hingewiesen.

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Verena Bentele kritisiert Gesetzentwurf

Berlin (kobinet) Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen hat heute den Entwurf zum neuen Gleichstellungsgesetz kritisiert. In einer Pressemitteilung "Nach der Reform ist vor der Reform" erklärte Verena Bentele: „Es reicht nicht, Hindernisse zu dokumentieren. Wir müssen Barrieren beseitigen und brauchen verbindliche Umsetzungsfristen." Die Beauftragte äußerte sich anlässlich des Kabinettsbeschlusses zum Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechts in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles.

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Klare Vorgaben für Teilhabe?

Düsseldorf (kobinet) In Nordrhein-Westfalen soll demnächst ein Inklusionsstärkungsgesetz die seit 2009 geltende UN-Behindertenrechtskonvention auf Landes- und kommunaler Ebene umsetzen. Zu einer Anhörung im Landtag über den Entwurf waren gestern etwa 50 Sachverständige eingeladen. Minister Rainer Schmeltzer, im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland für Arbeit, Integration und Soziales zuständig, rechnet mit einer Verabschiedung des Gesetzes noch im ersten Halbjahr. Betroffene bemängeln fehlende klare Vorgaben für die Teilhabe.

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Filmbilder erscheinen über die Ohren

Sehbehinderte Schüler der Duisburger Johanniterschule realisierten eine Audiodeskription für die Dokumentation "Alles neu", bei der es um die Ankunft eines afrikanischen Flüchtlingsjungen in den Niederlanden geht.

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Bundesbehindertengleichstellungsgesetz im Kabinett

Berlin (kobinet) Nach zwei Jahren intensiver Diskussionen über die behindertenpolitischen Reformen der schwarz-roten Regierungskoalition auf Bundesebene in diesem Jahr, wird es nun konkret. Diese Woche will das Bundeskabinett den Gesetzentwurf für die Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechts auf Bundesebene beschließen und damit dem Deutschen Bundestag zur Debatte und Entscheidung weiterleiten.

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Für Hörfilmpreis nominiert

Für Hörfilmpreis nominiert - Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) hat die Nominierungen für die Verleihung des Deutschen Hörfilmpreises am 15. März 2016 bekannt gegeben.

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Was kostet Blindheit?

Die Bergische Universität Wuppertal möchte in einer Studie erfassen, welche Kosten durch Blindheit und Sehbehinderung verursacht werden - und zwar alle Bereiche umfassend. Das ist eine Premiere, denn bisherige Studien haben sich fast ausschließlich auf Kosten konzentriert, die mit medizinischen Maßnahmen verbunden sind. Nun soll erstmals in Deutschland auch das erfasst werden, was als Mehraufwand bezeichnet wird: Welche besonderen Ausgaben, welche Einkommenseinbußen hat ein Mensch aufgrund seiner Seheinschränkung? Wie viel gibt er für Hilfsmittel und Assistenzleistungen aus und wie viel Zeit wird ihm von Familienangehörigen, Freunden und Nachbarn geschenkt?

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Inklusion Blinder und Sehbehinderter "Die Probleme sind andere geworden"

Wie inklusiv sind Studium und Beruf für blinde und sehbehinderte Menschen bald 200 Jahre nach Entwicklung der Blindenschrift? Vieles ist einfacher geworden, sagt Heinz Willi Bach vom Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf. Doch die Digitalisierung hat neue Probleme geschaffen.

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Kleine Pünktchen auf dem Papier

Zwischendurch blättern sie gerne in Zeitungen und Zeitschriften. Und wie schade wäre es, wenn man all die interessanten Sachen im Internet nicht erfahren könnte? Doch wie machen das eigentlich blinde Menschen? Für sie gibt es zum Glück eine Blindenschrift. Sie besteht aus kleinen Pünktchen, die auf dem Papier zu ertasten sind.

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