.

Fehlende Ansagen bei der Deutschen Bahn: DBSV sammelt Beschwerden

Blinde und sehbehinderte Menschen, die mit der Bahn reisen, müssen regelmäßig feststellen, dass am Gleis nicht alle Vorgänge angesagt werden. Tatsächlich sind die Ansagen bei der Deutschen Bahn in den letzten Jahren aus unterschiedlichen Gründen massiv zurückgefahren worden. Der DBSV setzt sich dafür ein, dass dieser Prozess wieder umgekehrt und das Zwei-Sinne-Prinzip konsequent angewendet wird, indem auf allen Bahnhöfen die Ankunft und Abfahrt von Zügen, Verspätungen, Ausfälle und Zugdurchfahrten nicht nur angezeigt, sondern auch per Lautsprecher angesagt werden. Im vergangenen November fand dazu ein hochrangiges Gespräch bei der DB Station & Service statt. Um zu überprüfen, ob ihre Mitarbeiter die Vorschriften hinsichtlich der Ansagen einhalten, hat die Deutsche Bahn den DBSV gebeten, entsprechende Beschwerden zu sammeln.

weitere Infos:


Behinderte JuristInnen machen Vorschlag zur Barrierefreiheit

Das Forum behinderter Juristinnen und Juristen hat anlässlich des dem Bundestag zur Beratung vorliegenden Gesetzesentwurfs für die Weiterentwicklung des Behindertengleichstellungsrechts einen Vorschlag für eine noch fehlende Rechtsnorm zur Verpflichtung privater Anbieter von öffentlichen Dienstleistungen und Produkten zur Barrierefreiheit und der Umsetzung angemessener Vorkehrungen entwickelt.

weitere Infos:


Tastbare Bücher aus dem 3D-Drucker für blinde Kinder

Die Universität in Colorado hat mit dem „Tactile Picture Books Project" ein Projekt ins Leben gerufen, dass es Jedem ermöglicht Kinderbücher mit einem 3D-Drucker selbst zu drucken.

weitere Infos:


DBSV tritt LIGA Selbstvertretung bei

Berlin (kobinet) Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) ist der LIGA Selbstvertretung beigetreten. Der Sprecher der LIGA, Ottmar Miles-Paul, freut sich darüber, dass damit auch die Interessen und der Blickwinkel dieses Personenkreises verstärkt in die Arbeit der LIGA einfließt.

weitere Infos:


Blinde und sehbehinderte Schriftdolmetscher

Würzburg (kobinet) Ein Angebot für neue Berufschancen für blinde und sehbehinderte Menschen hat heute die bayerische Landesbehindertenbeauftragte Irmgard Badura als deutschlandweit einzigartige Ausbildung gewürdigt. Blinde und sehbehinderte Menschen werden Schriftdolmetscher – das gelingt innerhalb der bundesweit einzigartigen Ausbildung des Berufsförderungswerks Würzburg.

weitere Infos:


Kein Gehör in Sachen Beauftragte an Hochschulen

An hessischen Hochschulen gibt es auch weiterhin keine Verpflichtung zur Berufung von Beauftragten für die Belange behinderter Studierender. Dass die entsprechenden Forderungen der Behindertenverbände bei der Neugestaltung des Hessischen Hochschulgesetzes nicht berücksichtigt wurde, teilte der Deutsche Verein der Blinden- und Sehbehinderten in Studium und Beruf (DBSV) in seinem Newsletter mit.

weitere Infos:


Jury für Hörfilmpreis komplett

Die Jury des Deutschen Hörfilmpreises bekommt prominente Verstärkung: Erstmals dabei sind die Schauspielerin Jeanette Hain und der Regisseur Christian Schwochow. Damit ist die Jury für den Deutschen Hörfilmpreis nunmehr komplett, wie der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) mitteilte.

weitere Infos:


Minister Schmeltzer hat Inklusion im Fokus

Düsseldorf (kobinet) Nach einhundert Tagen im Amt als Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat Rainer Schmeltzer in Düsseldorf seine Schwerpunkte für das Jahr 2016 vorgestellt. Das Thema Inklusion ist dabei eines von dreien Topthemen.

weitere Infos:


Ohrfunk - Radio von und für Sehbehinderte aus Berlin

„Ohrfunk" ist kein gewöhnlicher Radiosender, sondern ein Nischenprogramm. Er wird von Ehrenamtlichen gemacht und wendet sich vor allem an Sehbehinderte in Berlin.

weitere Infos:


Veilchendienstagszug: Live-Beschreibung für Blinde - LVR-Initiative „Karneval für alle“ finanziert Angebot für Blinde und Sehbehinderte im Mönchengladbacher Karneval / Kooperation mit Mönchengladbacher Karnevalsverband

Köln / Mönchengladbach. 28. Januar 2016. Erstmals können blinde und sehbehinderte Menschen den Veilchendienstagszug in Mönchengladbach mithilfe einer akustischen Beschreibung in neuer Qualität live erleben. Finanziert wird die sogenannte Audiodeskription vom Landschaftsverband Rheinland (LVR), der mit dem Mönchengladbacher Karnevalsverband (MKV) kooperiert, um Menschen mit Behinderung die Teilhabe am Karneval zu ermöglichen. Beschrieben wird das Zuggeschehen am Geroplatz von einer Master-Studentin für barrierefreie Kommunikation. Profitieren können von dem neuen Service bis zu 40 blinde und sehbehinderte Personen, die die akustische Beschreibung über drahtlose Geräte empfangen.

weitere Infos: