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Führung durch die Zeche für Blinde und Sehbehinderte

23.04.2017 - Zollverein hören und berühren: Bei einer zweistündigen Führung lernen Blinde und Personen mit starker Sehschwäche die original erhaltenen Übertageanlagen der Zeche Zollverein kennen. Die öffentliche Führung im Denkmalpfad ZOLLVEREIN® findet am 23. April 2017, 15.00 Uhr, statt.

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Erstaunen über vermeintliche unabhängige Beratung

Derzeit überbieten sich traditionelle Träger, die bisher wenig mit der Selbstbestimmung behinderter Menschen, einer ernsthaften Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und noch weniger mit einer unabhängigen Beratung von behinderten Menschen für behinderte Menschen zu tun hatten, darin, sich im Lichte des Bundesteilhabegesetzes zu positionieren. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit Britta Schade, die an einem Workshop zur unabhängigen Teilhabeberatung des Paritätischen in Baden-Württemberg teilgenommen hat.

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Design für sehbehinderte und sehende Menschen – Plattform leserlich.info erleichtert die Gestaltung von Print und Web

„Sehbehindertengerechtes Design" – da denkt man nicht unbedingt an attraktive Gestaltung. Das Projekt „Inklusives Design" des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) will beweisen, dass Kommunikationsdesign sehbehindertengerecht und zugleich ansprechend für sehende Menschen sein kann. Am Donnerstag, dem 20. April, startet die Plattform leserlich.info mit praxistauglichen Empfehlungen für die Gestaltung von Printprodukten und Webseiten.

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„Kaarst ist für Blinde eine Katastrophe“

Wenn Manuela Dolf, Mirjam Bank und Margaret Reinhardt durch die Kaarster Innenstadt spazieren, kommt es regelmäßig zu lebensgefährlichen Situationen. Die drei Frauen haben eines gemeinsam: Sie sind blind oder stark im Sehen eingeschränkt. Und ihre Heimatstadt ist alles andere als darauf vorbereitet. "Das muss sich unbedingt ändern", finden die Frauen. Jetzt wird auch die Politik aktiv.

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Mit FotoOto bekommen Bilder einen Soundtrack

Hamburg, 19.04.2017: Publicis Pixelpark entwickelt eine Foto-App "FotoOto" für Menschen mit Sehbehinderung – und für alle, die ein Bild nicht nur sehen möchten. (Die App derzeit nur für das iPhone/iPad erhältlich)

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Verein spendet der Stadtbücherei Medien für Blinde und Sehbehinderte

52 Bücher, 16 CDs, zwölf Spiele, und, und, und. Die Liste der Medien, die die Stadtbücherei nun angeschafft hat, ist lang, sehr lang. Doch nicht nur das. Sie sind vor allem eins: besonders. Die Bücher, CDs und Spiele sind nämlich auf die Bedürfnisse von blinden und sehbehinderten Menschen angepasst – können allerdings auch von anderen kleinen und großen Interessenten genutzt werden. Zu verdanken haben Leiterin Michaele Schmülling-Kosel und ihr Team die Neuanschaffung dem Blinden- und Sehbehindertenverein der Städteregion Aachen, der der Einrichtung eine Spende von 5000 Euro zur Verfügung stellte.

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Vermögensgrenzen für Blindenhilfe gestiegen

Am 1. April 2017 ist der Vermögensfreibetrag in der Sozialhilfe angehoben worden. Die Höhe der so genannten kleineren Barbeträge, die bei der Vermögensanrechnung ausgenommen bleiben, ist für leistungsberechtigte Personen von bisher 2.600 auf 5.000 Euro angehoben worden.

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Bessere Versorgung mit Sehhilfen

Das Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) wurde gestern im Bundesgesetzblatt verkündet und tritt heute in Kraft. Leider ist davon auszugehen, dass derzeit viele Augenärzte und Augenoptiker noch nicht über die damit verbundene Neuregelung beim Anspruch auf Sehhilfen informiert sind, heißt es in DBSV-direkt, dem Newsletter des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes.

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Bundestagsabgeordneter Hubert Hüppe (CDU) hinterfragt geplante Neuregelung

Das Mitglied des Deutschen Bundestages Hubert Hüppe (CDU) hinterfragt eine geplante Neuregelung im Bundesteilhabegesetz. Diese, vom Bundesrat eingefädelte Änderung zum Stellenbesetzungsverfahren im öffentlichen Dienst, hat der CDU-Bundestagsabgeordnete und ehemalige Behindertenbeauftragte der Bundesregierung Hubert Hüppe zum Anlass genommen, sich an die Bundesregierung zu wenden. Fast unbemerkt hat der Bundesrat durchgesetzt, dass die bestehende Regelung abgeschafft wird. Diese gibt vor, dass öffentliche Arbeitgeber frühzeitig frei werdende, neu zu besetzende sowie neue Arbeitsplätze den Agenturen für Arbeit melden müssen. Die vom Bundesrat eingebrachte Formulierung dagegen sieht eine Meldung an die Arbeitsagenturen erst nach einer „erfolglosen Prüfung zur internen Besetzung des Arbeitsplatzes" vor.

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Noch keine inklusive Lösung

Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen (Kinder- und Jugendstärkungsgesetz – KJSG) beschlossen. Mit ihm geht eine Reform des Sozialgesetzbuch VIII (SGB VIII) einher. Der Bundesrat muss dem Gesetz noch zustimmen. Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen bedauerte es sehr, dass es auch in dieser Wahlperiode nicht gelungen ist, eine inklusive Lösung zu erreichen.

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