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Kinoveranstaltung des Blinden- und Sehbehindertenverein Kreis Unna: "Mein Blind Date mit dem Leben"

Der Mensch nimmt ungefähr 80 % aller Informationen über das Auge wahr. Was, wenn man nur vier der fünf Sinne nutzen kann und der wichtigste Sinn, das Sehen, nicht vorhanden ist? Die Antwort gibt es im Film „Mein Blind Date mit dem Leben" den die Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe Kreis Unna in Kooperation mit dem Capitol-Cinema-Center Werne mit Audiodeskreption für alle ohne Kopfhörer und mit Untertiteln für Hörbeeinträchtigte am Freitag, 18. August, um 17 Uhr zeigt.

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Zehn Jahre Erfahrung mit Behandlung der feuchten AMD / Berufsverband der Augenärzte fordert Strukturen, die dem Bedarf gerecht werden

Seit zehn Jahren stehen Augenärzten Medikamente zur Verfügung, die Patienten mit feuchter altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) helfen. Diese neuen Behandlungsmöglichkeiten haben wesentlich dazu beigetragen, dass heute weniger Menschen wegen dieser Netzhauterkrankung erblinden. Im deutschen Gesundheitssystem kann aber noch viel getan werden, damit alle Patienten die Behandlung erhalten, die sie benötigen und die ihr Augenlicht erhält. Darauf macht Prof. Dr. Bernd Bertram, der erste Vorsitzende des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands (BVA), aufmerksam.

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Bei Rot stehen, bei Grün gehen - „Ampel-Pilot“: Assistenzsystem als App für Sehbehinderte

Die meisten Fußgängerüberwege sind heutzutage mit Ampeln mit akustischen oder taktilen Signalgebern ausgestattet, die Rot- und Grünphasen auch für Sehbehinderte erkennbar machen. Dennoch gibt es einzelne Ampeln, bei denen diese Signalgeber fehlen oder deren Signale durch hohen Umgebungslärm nur schwierig zu erfassen sind. Dieser Problematik hat sich eine Arbeitsgruppe des Forschungsinstituts für Augenheilkunde (FIA) am Universitätsklinikum Tübingen in Kooperation mit der Fakultät für Informatik an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Augsburg gewidmet.

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Vertrag von Marrakesch umsetzen

Der Rat der Europäischen Union hat heute urheberrechtliche Regelungen zu Gunsten blinder, seh- und anderweitig lesebehinderter Menschen verabschiedet. Dadurch soll diesen Menschen ein besserer Zugang zu Literatur ermöglicht werden. Dazu sagte Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen: „Ich begrüße diesen Schritt auf dem Weg zur Umsetzung des Vertrages von Marrakesch. Jetzt kommt es darauf an, dass das Urheberrecht in Deutschland zügig geändert wird und blinde, seh- sowie anderweitig lesebehinderte Menschen deutliche Verbesserungen beim Zugang zu Literatur erfahren."

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Sehen im Alter - Aktionsplan 2022

Das Aktionsbündnis "Sehen im Alter" setzt sich dafür ein, vermeidbaren Sehverlust zu verhindern und Menschen mit Sehverlust optimal zu unterstützen. Es versteht sich als Impulsgeber und als Akteur. Es setzt auf Innovation und Kooperationen. Dafür wirbt es um weitere Partner im Gesundheitswesen, in Politik und Gesellschaft.

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Riesenerfolg für Kaarster Blind-Gänger: erste Maßnahmen am Rathaus erfüllt

Kaarst. Als sich das Gründer-Trio der Kaarster Blind-Gänger vor rund zwei Monaten an die Öffentlichkeit wandte, rechnete es nicht damit, dass nur Wochen später erste Maßnahmen umgesetzt werden würden. Die Kaarster Stadtverwaltung hat blitzschnell reagiert und am Rathaus eine Überquerungshilfe für Blinde realisiert.

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Ersatz-Lehrschwimmbecken wird für blinde Schüler hergerichtet

Soest - Das Lehrschwimmbecken in der Hansa-Realschule wird in den kommenden Wochen hergerichtet, damit nach den Ferien auch blinde und sehbehinderte Kinder gefahrlos das Bad benutzen können. Damit wird ein Schlussstrich unter die langwierige Debatte um den Schwimmunterricht an der Blindenschule gezogen.

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Würselen: Spezielle Medien für blinde und sehbehinderte Kinder beschafft

Die Bücherei der Stadt Würselen kann sich über einen besonderen Medienzuwachs freuen: durch eine großzügige Spende des Blinden- und Sehbehindertenvereins der StädteRegion Aachen e.V. 1907 konnten nun erstmals neue und spezielle Medien im Wert von 5.000 Euro für blinde und sehbehinderte Kinder bereitgestellt werden.

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Bekenntnis zur Inklusion begrüßt

Der Elternverein mittendrin e.V. begrüßt, dass Schulministerin Yvonne Gebauer bei der Weiterentwicklung der inklusiven Bildung in Nordrhein-Westfalen stärker auf die Qualität achten will. „Wir sind froh, dass die Ministerin in ihren ersten Interviews klargestellt hat, dass der Inklusionsprozess mitnichten gestoppt oder zurückgedreht, sondern auch unter der neuen Landesregierung vorangetrieben wird", sagte heute die mittendrin-Vorsitzende Eva-Maria Thoms. „Das angedeutete Konzept der Schwerpunktschulen wirft allerdings Fragen auf. Völlig unklar bleibt bis jetzt, wie gleichzeitig sichergestellt werden soll, dass Kinder und Jugendliche mit Behinderung tatsächlich wohnortnah eine gute inklusive Schule finden können."

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Livestream zur Fachtagung Sehen im Alter

Morgen beginnt die Fachtagung "Sehen im Alter" in Bonn. Für alle, die nicht dabei sein können, gibt es die Möglichkeit, das Geschehen online per Livestream zu verfolgen. Darauf weist der Deutsche Blinden- uind Sehbehindertenverband (DBSV) in seinem Newsletter DBSV direkt hin.

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